26. Mai 2009

Fahren bis zum Geht-nicht-mehr

Nach Himmelfahrt gab es für mich noch weitere vier Tage Freizeit, an denen ich mich austoben konnte. Neben Theater- und Museumsbesuch natürlich auch wieder zwei Tagestouren mit dem Handbike.

Die Fahrt zur Wesenitzquelle und auf den Valtenberg hielt für mich wieder einige (positive) Überraschungen bereit. So habe ich in der Gegend von Neustadt/Sa. einen Teil des wirklich ausgezeichneten Radwegenetzes rund um die Stadt kennengelernt. Ein Stück davon gehört zum Radfernweg Bayreuth-Zittau. Bester Belag, abwechslungsreiche Streckenführung, gepflegte Rastpunkte. Für den Radwanderer, der bereit ist, auch mal Berge zu fahren, ein idealer Tummelplatz. Nur der Bahnübergang in Neustadt ist aus Sicherheitsgründen so mit Betonelementen verbarrikadiert, daß mit meinem Handbike dort kein Durchkommen ist.

Am Montag habe ich mir dann noch die letzten Körner aus den Muskeln gequetscht. Im ständigen Auf und Ab führte die Strecke quer durch den linkselbischen Teil des Elbsandsteingebirges, anschließend von Bad Schandau über die Hohe Straße nach Lichtenhain und weiter über Ulbersdorf und Hohnstein durchs Polenztal zurück. Auf der Rückfahrt konnte ich vom Elbradweg in der Abendsonne den neuen Feststurz in den Weißen Brüchen zwischen Stadt Wehlen und Rathen in Augenschein nehmen. Da sind wieder einige Kubikmeter runtergekommen. Glücklicherweise war zur Zeit des Abgang kein Mensch in der Nähe. Na ja, das Gebirge lebt.

Meine ganzen Kraftreservern sind nun offensichtlich erst mal verbraucht, denn die Wärme und die Höhenmeter waren sicher nicht der alleinige Grund für den gesunkenen Stundenschnitt.