Eine Temperaturdifferenz von 7°C entscheidet über das Tagesprogramm.
Am Sonnabend war es mit 2-4°C richtig "warm". Dazu nur ein leichter Wind aus SO. Logisch, daß ich mich also mit dem Rad auf den Weg gemacht habe. Da man in die höheren Lagen des Erzgebirges noch nicht fahren sollte und mir deshalb der Übergang am Nollendorfer Pass nach Böhmen zu riskant erschien, wählte ich die westliche Richtung. Über Kreischa und Reinhardtsgrimma ging es dicht an Dippoldiswalde vorbei zur Talsperre Malter. Dort ist die Landschaft noch komplett weiß. Erst bei meiner Weiterfahrt über Tharandt und Kesselsdorf nach Cossebaude waren in tieferen Lagen einige schneefreie Stellen zu finden. Aus dem Elbtal selbst hat sich der Schnee inzwischen zurückgezogen. Auf dem Elbradweg fand sich teilweise trotzdem noch alter Schnee und Eis. Deshalb bin ich dieses Mal gleich auf Parallelstraßen nach Pirna gefahren.
Der Winter kam am Sonntag zurück. Bei -5°C und leichtem Scheegriesel entschloß ich mich, von der ursprünglich geplanten zweiten Tour abzusehen. Momentan bastele ich an einem neuen Internetauftritt. Das ist ziemlich zeitintensiv, denn es müssen einige Sachen programmiert und bestimmte Dinge ausprobiert und getestet werden. - Wer sich schon einmal mit TYPO3 beschäftigt hat, weiß wovon ich rede. Allein die Extensions sind ein Thema für sich... Dafür ist also dieser Tag draufgegangen. Immerhin war es bei mir zuhause schön kuschelig, so daß ich bei diesem kalten, trüben Wetter nichts verpaßt habe.
8. Februar 2010
1. Februar 2010
Sonne und Schnee
Dieser Winter ist wirklich einer der ausdauerndsten seit langer Zeit. Es gab Jahre, da war es im Januar bereits so warm, daß man richtig schwere (Kletter-)Touren unternehmen konnte.
Immerhin schien an beiden Wochenendtagen die Sonne. Ein traumhaftes Wetter also für Skitouren und Winterwanderungen. Dumm nur, daß diese Ära für mich vorbei ist. Ich sitze lebenslänglich.
Doch zum Radfahren sind die Bedingungen auch ganz gut. Die Straßen sind weitestgehend schneefrei und die Sonne heizt ordentlich ein. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende war es dieses Mal ein Genuß, durch die verschneite Landschaft zu fahren. Es ging nordwärts bis kurz vor Kamenz, dann nach Königsbrück und von dort aus über Ottendorf-Okrilla und Dresden wieder nach Hause.
Aufgrund der winterlichen Straßenbedingungen mußte ich zwar häufig auf Hauptstraßen fahren, denn die Nebenstrecken waren meist verschneit. Trotzdem gab es keine nennenswerten Proteste und Anfeindungen von den vielen Autofahrern. Vielleicht ließ das schöne Wetter die Leute entspannter werden. Und ein paar von ihnen werden wohl gedacht haben: 'Da ist wieder der Verrückte unterwegs, der hat Narrenfreiheit.' - Na ja, es ist doch Faschingszeit...
Immerhin schien an beiden Wochenendtagen die Sonne. Ein traumhaftes Wetter also für Skitouren und Winterwanderungen. Dumm nur, daß diese Ära für mich vorbei ist. Ich sitze lebenslänglich.
Doch zum Radfahren sind die Bedingungen auch ganz gut. Die Straßen sind weitestgehend schneefrei und die Sonne heizt ordentlich ein. Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende war es dieses Mal ein Genuß, durch die verschneite Landschaft zu fahren. Es ging nordwärts bis kurz vor Kamenz, dann nach Königsbrück und von dort aus über Ottendorf-Okrilla und Dresden wieder nach Hause. Aufgrund der winterlichen Straßenbedingungen mußte ich zwar häufig auf Hauptstraßen fahren, denn die Nebenstrecken waren meist verschneit. Trotzdem gab es keine nennenswerten Proteste und Anfeindungen von den vielen Autofahrern. Vielleicht ließ das schöne Wetter die Leute entspannter werden. Und ein paar von ihnen werden wohl gedacht haben: 'Da ist wieder der Verrückte unterwegs, der hat Narrenfreiheit.' - Na ja, es ist doch Faschingszeit...
31. Januar 2010
Eine für alle
Am vergangenen Freitag und Sonnabend fand das erste gemeinsame Treffen der Zertifizierten Natur- und Landschaftsführer in Karsdorf statt. Organisiert von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und Sachsenforst war die Veranstaltung sehr abwechslungsreich. Vorträge zur heimischen Forstwirtschaft und zum Wolf waren genauso interessant wie die Fragen zum Versicherungsschutz bei der Durchführung von Touren.
Das Treffen ermöglichte zudem den vielzitierten Blick über den Tellerrand, da die Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Sachsen kamen. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen wurden in der gemeinsamen Diskussion Überlegungen angestellt, ob die Gründung einer gemeinsamen Organisation aller ZNL-Führer in Sachsen sinnvoll wäre und wie man diese gestalten könnte.
Mal sehen, was sich daraus entwickelt.
Das Treffen ermöglichte zudem den vielzitierten Blick über den Tellerrand, da die Teilnehmer aus verschiedenen Regionen Sachsen kamen. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen wurden in der gemeinsamen Diskussion Überlegungen angestellt, ob die Gründung einer gemeinsamen Organisation aller ZNL-Führer in Sachsen sinnvoll wäre und wie man diese gestalten könnte.
Mal sehen, was sich daraus entwickelt.
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24. Januar 2010
Ich glaub', es geht schon wieder los...
Gestern endlich, nach Abschluß der Wartung meiner Rohloff-Getriebenabe, konnte ich mich wieder auf die Kiste schwingen und die erste Runde des Jahres 2010 absolvieren.
Zugegebenerweise, es waren nicht unbedingt optimale Bedingungen dafür. Wenn die Straßen schneefrei sind, heißt das nämlich nicht zwangsläufig Fahrvergnügen pur. Ein frischer Ostwind bei -7°C ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Besonderer Höhepunkt: ein Plattfuß am rechten Hinterrad. Bei dieser Witterung machte es also noch einmal soviel Spaß, sich von der Kiste auf den Boden zu begeben (Gottseidank mit Sitzkissen zur Isolation darunter), den Schlauch zu wechseln und anschließend wieder aufzupumpen.
Wirklich gefreut habe ich mich über zwei Autofahrer. Die sind nicht einfach nur vorbeigefahren, sondern kamen noch einmal zurück, um zu fragen, ob sie mir helfen könnten. Das finde ich ganz große Klasse und zeigt mir, daß es noch Zeitgenossen gibt, die nicht gleichgültig gegenüber ihrer Umwelt und den Problemen ihrer Mitmenschen sind. Deshalb noch einmal ganz herzlichen Dank an die beiden! Ich hatte zwar meine Aktion im wesentlichen schon abgeschlossen - aber allein das Angebot zur Hilfeleistung ist bereits lobenswert.
Dieser erste Hunderter führte mich trotz der gerade beschriebenen zeitraubenden Reparaturen (im Bad Schandauer Bahnhof mußte ich ebefalls noch einmal am Rad basteln) nach dem Abstecher ins Bielatal auch in mein so geliebtes Kirnitzschtal, weiter über Saupsdorf und Sebnitz in Richtung Polenztal (Bockmühle), bevor ich in Dürrröhrsdorf wieder in Richtung Süden nach Pirna einschwenkte.
Vier Wochen Tourenpause machen sich richtig bemerkbar. Abgesehen davon, daß ich wesentlich langsamer unterwegs war und deshalb erst wieder im Dunkeln ankam, habe ich den heutige Tag als Ruhetag wirklich nötig. - Doch der Anfang ist gemacht.
Zugegebenerweise, es waren nicht unbedingt optimale Bedingungen dafür. Wenn die Straßen schneefrei sind, heißt das nämlich nicht zwangsläufig Fahrvergnügen pur. Ein frischer Ostwind bei -7°C ist nun wirklich nicht jedermanns Sache. Besonderer Höhepunkt: ein Plattfuß am rechten Hinterrad. Bei dieser Witterung machte es also noch einmal soviel Spaß, sich von der Kiste auf den Boden zu begeben (Gottseidank mit Sitzkissen zur Isolation darunter), den Schlauch zu wechseln und anschließend wieder aufzupumpen.
Wirklich gefreut habe ich mich über zwei Autofahrer. Die sind nicht einfach nur vorbeigefahren, sondern kamen noch einmal zurück, um zu fragen, ob sie mir helfen könnten. Das finde ich ganz große Klasse und zeigt mir, daß es noch Zeitgenossen gibt, die nicht gleichgültig gegenüber ihrer Umwelt und den Problemen ihrer Mitmenschen sind. Deshalb noch einmal ganz herzlichen Dank an die beiden! Ich hatte zwar meine Aktion im wesentlichen schon abgeschlossen - aber allein das Angebot zur Hilfeleistung ist bereits lobenswert.
Dieser erste Hunderter führte mich trotz der gerade beschriebenen zeitraubenden Reparaturen (im Bad Schandauer Bahnhof mußte ich ebefalls noch einmal am Rad basteln) nach dem Abstecher ins Bielatal auch in mein so geliebtes Kirnitzschtal, weiter über Saupsdorf und Sebnitz in Richtung Polenztal (Bockmühle), bevor ich in Dürrröhrsdorf wieder in Richtung Süden nach Pirna einschwenkte.
Vier Wochen Tourenpause machen sich richtig bemerkbar. Abgesehen davon, daß ich wesentlich langsamer unterwegs war und deshalb erst wieder im Dunkeln ankam, habe ich den heutige Tag als Ruhetag wirklich nötig. - Doch der Anfang ist gemacht.
18. Januar 2010
Zur Geschichte des Verkehrs
Immer noch läßt das Wetter keine großen Spielräume bei der Freizeitgestaltung zu.
Also war dieses Mal das Verkehrsmuseum in Dresden dran. Es wird zwar gegenwärtig umgebaut, auf die Dauerausstellung hat das aber keinen Einfluß. Die Ausstellung ist sehr groß und befindet sich auf mehreren Etagen. Thematisiert wird die Entwicklung der Verkehrsmittel auf Straße, Wasser und Schiene. Ich war überrascht, wieviel Familien mit Kindern das Museum besucht haben. - Über einen beinahe historisch zu nennenden Aufzug, welcher nur vom Museumspersonal zu bedienen ist, kann man auch als Rollifahrer in alle Räume gelangen.
Susi, Phil und ich haben hier immerhin reichlich 5 Stunden zugebracht, denn es gibt nicht nur eine ganze Menge Exponate zu sehen, sondern auch etliche Stationen zum Anfassen und Ausprobieren. Besonders praktisch ist ein "Spielzimmer", wo die größeren Kinder auch einmal allein spielen können. So hat man als Erwachsener auch die 45min Zeit, sich den Film über das alte Dresden in der obersten Etage anzusehen.
Das Verkehrsmuseum ist durchaus eine Empfehlung für kalte oder Schlechtwetter-Tage.
Also war dieses Mal das Verkehrsmuseum in Dresden dran. Es wird zwar gegenwärtig umgebaut, auf die Dauerausstellung hat das aber keinen Einfluß. Die Ausstellung ist sehr groß und befindet sich auf mehreren Etagen. Thematisiert wird die Entwicklung der Verkehrsmittel auf Straße, Wasser und Schiene. Ich war überrascht, wieviel Familien mit Kindern das Museum besucht haben. - Über einen beinahe historisch zu nennenden Aufzug, welcher nur vom Museumspersonal zu bedienen ist, kann man auch als Rollifahrer in alle Räume gelangen.
Susi, Phil und ich haben hier immerhin reichlich 5 Stunden zugebracht, denn es gibt nicht nur eine ganze Menge Exponate zu sehen, sondern auch etliche Stationen zum Anfassen und Ausprobieren. Besonders praktisch ist ein "Spielzimmer", wo die größeren Kinder auch einmal allein spielen können. So hat man als Erwachsener auch die 45min Zeit, sich den Film über das alte Dresden in der obersten Etage anzusehen.
Das Verkehrsmuseum ist durchaus eine Empfehlung für kalte oder Schlechtwetter-Tage.
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10. Januar 2010
Weiße Fesseln...
Der Winter ist meine liebste Jahreszeit. Endlich hat es geschneit. Ich muß nun nicht mehr an die frische Luft gehen und kann den ganzem Tag im kuscheligen Heim verbringen. Denn der Schnee liegt mittlerweile so hoch, daß jeder Rollifahrer einen Heidenspaß hat, wenn er sich mit seinem Gefährt durch den Schnee wühlt. Dafür gibt es dann abends aus meinen Fenster einen wunderschönen Blick zur Festung Sonnenstein auf das beleuchtete schneebedeckte Pirna. - Ich hoffe, uns bleibt die weiße Pracht noch mindestens bis Ende März erhalten.Glaubt mir das jemand?!
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4. Januar 2010
Auf Kriegspfad
Pünktlich zum neuen Jahr ist der Winter wieder über uns hereingebrochen. Mehrtägige Schneefälle haben die Landschaft in ein weißes Tuch gehüllt. Handbiketouren oder Rolliwanderungen sind da einfach nicht machbar. Das heißt jedoch nicht, daß man den ganzen Tag in der Stube hocken muß.
Winterzeit ist auch Museumszeit. Der Sohn meiner Kumpeline wollte schon immer mal ins Karl-May-Museum nach Radebeul. Wir sind mit der S-Bahn dorthin gefahren. Allerdings erlebten wir auf dem Bahnhof Radebeul Ost zunächst eine unangenehme Überraschung. Er ist bisher noch nicht barrierefrei ausgebaut, und so sind etliche Treppen zu überwinden, bevor man auf dem Bahnhofsvorplatz angekommen ist.
Der Ausstellungsteil über Indianer in der Villa Bärenfett ist komplett für Rollifahrer zugänglich. Sogar ein Rolli-WC gibt es. Der Zugang in das Haus erfolgt stufenlos durch einen Nebeneingang, zu dem die Mitarbeiter führen. In die Villa von Karl May, wo neben den berühmten Waffen (Silberbüchse, Henrystutzen, Bärentöter) auch ein Überblick über das Schaffen des Schriftstellers gegeben wird, kommt man allerdings nur über eine kurze Treppe mit 8 Stufen. Das Obergeschoß der Villa Shatterhand, welches man ebenfalls nur über Treppen erreichen kann, habe ich mir erspart.
Das Museum lohnt auf jeden Fall einen Besuch, auch wenn man keine indianerbegeisterten Kinder hat. Genau das richtige für kalte Tage.
Winterzeit ist auch Museumszeit. Der Sohn meiner Kumpeline wollte schon immer mal ins Karl-May-Museum nach Radebeul. Wir sind mit der S-Bahn dorthin gefahren. Allerdings erlebten wir auf dem Bahnhof Radebeul Ost zunächst eine unangenehme Überraschung. Er ist bisher noch nicht barrierefrei ausgebaut, und so sind etliche Treppen zu überwinden, bevor man auf dem Bahnhofsvorplatz angekommen ist.
Der Ausstellungsteil über Indianer in der Villa Bärenfett ist komplett für Rollifahrer zugänglich. Sogar ein Rolli-WC gibt es. Der Zugang in das Haus erfolgt stufenlos durch einen Nebeneingang, zu dem die Mitarbeiter führen. In die Villa von Karl May, wo neben den berühmten Waffen (Silberbüchse, Henrystutzen, Bärentöter) auch ein Überblick über das Schaffen des Schriftstellers gegeben wird, kommt man allerdings nur über eine kurze Treppe mit 8 Stufen. Das Obergeschoß der Villa Shatterhand, welches man ebenfalls nur über Treppen erreichen kann, habe ich mir erspart.Das Museum lohnt auf jeden Fall einen Besuch, auch wenn man keine indianerbegeisterten Kinder hat. Genau das richtige für kalte Tage.
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