Bild des Monats: April 2025

21.04.2007: Auf Tour durch das romantische Khaatal (Kyjovské údolí) entlang des Flüßchens Kirnitzsch (Aufnahmeort)
Der April ist einer meiner sportlich aktivsten Monate. Kein Wunder, bricht sich doch zu dieser Zeit der Frühling so richtig Bahn  in der Natur. Die kalten und oft feuchten Tage ohne Schnee sind vorbei, und noch lähmt nicht die Hitze eines heißen Sommertages. Dazu das frische Grün allerorten. Aufbruchstimmung!

Eines meiner Lieblingsgebiete in der Region ist das Kirnitzschtal, welches sich von Schönlinde (Krásná Lípa) in unserem Nachbarland windungsreich nach Bad Schandau zieht, wo das kleine Flüßchen schließlich in die Elbe mündet. Auf der tschechischen Seite wird übrigens dieses Tal zwischen dem kleinen Weiler Khaa (Kyjov) bis zur Staatsgrenze, wo einst die wenigen Häuser von Hinterdaubitz (Zadní Doubice) standen, Khaatal (Kyjovské údolí) genannt. Aufgrund der verheerenden Waldschäden - erst durch Borkenkäfer, dann durch den großen Waldbrand im Jahr 2022 - hat der nordöstliche Teil des Elbsandsteingebirges zwar stark gelitten, sodaß man derzeit nur eine Ahnung von dessen landschaftlicher Schönheit bekommen kann, doch sind nun auch ungewohnte Ein- und Ausblicke möglich.

Im Jahr 2007 war die Welt aber noch in Ordnung. Von Bad Schandau hatte ich damals eine Handbiketour für Bekannte zusammengestellt, welche ich später auch als Tourenvorschlag dokumentierte. Die auf Bikemap vorgestellte Tour stellt dabei eine etwas kürzere Variante dar, kann jedoch ganz umkompliziert erweitert werden, indem man nach der Abfahrt von den Balzhütten im Tal nach Süden in Richtung Hohenleipa (Vysoká Lípa) abbiegt und dann in Herrnskretschen (Hřensko) zum Elbtal zurückkehrt. Zu beachten ist dabei, daß es abseits der Straßen für den öffentlichen Kraftverkehr auch einige längere, teils holperige Abschnitte ohne Asphalt gibt (auf der Langstrecke weniger), welche eine robuste Bereifung bzw. entsprechend angepaßte Fahrweise erfordern.

Wir sind jedenfalls an diesem Tag noch den kurzen (500 m) Abstecher zur Chata Tokáň gefahren, die sich mit ihren Angebot an Getränken und einfachen Speisen wunderbar für eine Rast eignet. (Allerdings ist das Gebäude nicht barrierefrei zugänglich, weshalb sich Rollifahrer ohne mobile Begleitung von außen bemerkbar machen müssen.) Das Lokal ist im Verlauf der Tour jedoch nicht die einzige Einkehrmöglichkeit, erst recht nicht auf der längeren Rundstrecke.

Romantiker kommen bei dieser Tour voll auf ihre Kosten!


März < Bild des Monats

Keine Kommentare :