Es gab also Nachholbedarf. Gestern und heute konnte ich mich endlich austoben. Für den Montag plante ich noch einmal eine längere Strecke. Zunächst quer durch's Erzgebirgsvorland, auf dem Rückweg viel gemächlicher nördlich der Elbe. An diesem Tag war es zwar morgens mit 15°C immer noch relativ warm. Gleichzeitig reichten die Wolken aber bis zum Boden und ließen die Feuchtigkeit der vorherigen ausgiebigen Regenfälle nicht verdunsten. Richtiges Waschküchenwetter. Erst in tieferen Lagen und vor allem auf der anderen Elbseite wurde es besser.
Besser aber so, als Dauerregen. Überhaupt konnte ich doch froh sein, daß es angenehm warm wurde. Nach dem Mittag standen nämlich wieder über 20°C auf dem Thermometer. Zum Herbstbeginn ist das durchaus nicht mehr selbstverständlich.
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Morgenstimmung in Rathewalde (Aufnahmeort) |
Gerade diese ersten Stunden des erwachenden Tages entfalten jedoch zu dieser Jahreszeit einen ganz eigenen Reiz. Nicht selten kämpft dann die aufgehende Sonne mit dem dicht wabernden Bodennebel, und sehr lange ist nicht klar, wer am Ende die Oberhand behält. Heute siegte schließlich die Sonne.
Insgesamt war es diesmal keine übermäßig konditionell anspruchsvolle Strecke, dafür aber mit einigen sehr schönen und von mir gern befahrenen Abschnitten. Ich muß ja nicht jedesmal auf die Pauke hauen. Immerhin leistete ich mir zum Abschluß mehrere Extrazackel, um wenigstens noch ein paar Höhenmeter gutzumachen. An beiden Tagen bin ich diesbezüglich dennoch immer knapp unter 1% der gefahrenen Strecke geblieben.
Das paßt aber auch so...
Track der Handbiketour vom 03.09.2018
Track der Handbiketour vom 04.09.2018
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