Ursprünglich wollten wir zuerst zum Burchenbüchel bei Reinhardtsdorf, doch weil dort aufgrund des Hochnebels noch nicht einmal die Schrammsteine zu sehen waren, kehrten wir um und erkundeten zuerst die Zugänglichkeit des SonnenUhrenWegs in Krippen. Diese Tour ist eher ein Ortsrundgang, wobei es allerdins auch ein paar nette Ausblicke auf die Umgebung gibt. Als Nachmittagsspaziergang für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen ist er jedenfalls durchaus empfehlenswert, zumal man hier auch individuell die Strecke zwischen den einzelnen Stationen (sprich: Standorten der Sonnenuhren) anpassen kann. Damit ist dieser Ausflug nicht nur für E-Rollifahrer geeignet, sondern auch für nicht so mobile Spaziergänger. Selbst bei feuchtem Wetter lassen sich die meist asphaltierten oder gepflasterten Wege gut befahren.
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Sonnenuhr am Vereinshaus Krippen, mit Blick auf die Elbe (Aufnahmeort) |
In der Hoffnung auf nun bessere Sicht fuhren wir danach für den kurzen Abstecher zum Burchenbüchel erneut hinauf nach Reinhardtsdorf. Die Tour zu diesem schönen Rastplatz mit herrlicher Sicht auf die gegenüberliegenden Felsen oberhalb des Elbtals stellt (bis auf ein kurzes steileres Stück kurz nach dem Abzweig des Weges zur Aussicht von der Straße) ebenfalls keine besonders hohen konditionellen Anforderungen, sodaß aktive Rollifahrer hier auch ganz allein klar kommen dürften. Und im Handbike sowieso.
Zwar konnte wir nun die Schrammsteine mit dem Falkenstein erkennen, und auch bis zur Schmilkaer Felsenwelt reichte der Blick. Die Hoffnung auf ein bißchen Sonne erfüllte sich jedoch nicht. Aber ganz so schlimm war das für mich nicht, kenne ich doch dieses herrliche Fleckchen Erde schon von mehreren Besuchen. Außerdem hat der Ort auch bei solch trübem Novemberwetter - wenn die Nebel ziehen und gedämpfte Farben die Natur beherrschen - seinen Reiz. Am Rastplatz packten dann Peggy und Ute ihre mitgebrachte Verpflegung aus, sodaß keiner (mehr) hungern mußte. Noch ein kurzer Abstecher auf dem Weg, der als Sackgasse im Osten endete, dann wanderten wir leicht fröstelnd zurück zum Auto auf dem großen gebührenfreien Parkplatz in Reinhardtsdorf.
Bis wir nach der Autofahrt zuhause ankamen, war uns allen aber wieder warm.
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