Die Sonne meinte es gestern überaus gut, bis auf ein paar Minuten vor dem Untergang sorgte sie für gute Stimmung auf Tour. Selbst der stramme Gegenwind aus westlicher Richtung zu Beginn ließ sich damit gut ertragen. Außerdem hielt ich mich hinsichtlich der Anstiege ziemlich zurück, und das wirkte sich natürlich ebenso positiv auf mein Tempo aus. Den Zusatzzacken bis kurz vor Königsbrück konnte ich mir daher locker leisten, ohne befürchten zu müssen, am späten Nachmittag in die Dunkelheit zu kommen.
Den höchsten Punkt des Tages erreichte ich erst 14 km vor Ende der Tour. Bis dahin genoß ich beinahe jeden leichten Anstieg, der mich zwar zusätzlich wärmte, doch nie zu Schweißausbrüchen führte. Obwohl ich diesmal die ganze Zeit über mit Fingerhandschuhen fahren mußte, behinderte mich das nicht sonderlich. Dafür blieb mir der beinahe obligatorische Kältekitzel am Morgen erspart. Als ich kurz nach Sonnenuntergang zuhause ankam, fühlte ich mich - im Gegensatz zu den beiden vorherigen Touren - immer noch so fit wie selten.
Eine derart entspannte Runde habe ich schon eine Weile nicht mehr absolviert.
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