Trotzdem gehört an solchen Tagen die Beleuchtung zu meiner Tourenausrüstung. Und das war gut so - denn es wurde spät! Zunächst kam ich prima voran. Obwohl rings um mich herum kräftige Regenschauer niedergingen, fuhr ich zunächst immer im Trockenen. Erst nach dem langen Anstieg über die Hohnsteiner Serpentinen aus dem Polenztal mußte ich Unterschlupf in einem Buswartehäuschen suchen, weil es naß wurde.
![]() |
Die Pillnitzer Kirche "Maria am Wasser" in der Abendsonne (Aufnahmeort) |
Ich tauschte lieber Zeit gegen Nässe, zumal ich ja noch ein ganzes Ende fahren wollte. Für das lange Warten auf Wetterbesserung wurde ich gestern jedenfalls immer reichlich entschädigt. Teils mit Sonne und blauem Himmel, aber oft auch mit einer spektakulären Wolkenkulisse. Vor allem am Abend - im Licht der tiefstehenden Sonne - türmten sich wahre Skulpturen vor und über mir auf.
Kurz vor Pirna "mußte" ich schließlich noch ein paar Höhenmeter für die Bilanz sammeln, doch lohnte sich bei einbrechender Dunkelheit der Umweg über Großsedlitz und Krebs schon allein für diese Abendstimmung mit dem herrlichen Panorama in Richtung Süden.
Das war ein schöner Start ins Wochenende!
Keine Kommentare :
Kommentar veröffentlichen