Seit Ende August 2024 gibt es außerdem das Problem mit meiner Rohloff-Nabe, die immer mal wieder Öl verliert. Dementsprechend ölverschmiert ist nicht nur die Nabe, sondern auch alle Teile in deren Umfeld. Über das Drama mit den versotteten Bremsbelägen sowie der -scheibe hatte ich ja bereits berichtet. Nach den erforderlichen Informationen und Absprachen mit dem Hersteller sowie danach mit dem Rohloff-Fachhändler in meiner Nähe werde ich nun endlich handeln und meine zweite Getriebenabe überprüfen lassen. Glücklicherweise habe ich ja noch meine erste, generalüberholte Speedhub, die allerdings auch schon fast 140 Tkm auf dem Buckel hat. Dagegen nehmen sich die knapp 78 Tkm seit August 2019 beinahe bescheiden aus. (Übrigens war ich vorhin ziemlich überrascht: mit meinem aufgrund der schlechten Bremsleistung nicht vollumfänglich verkehrssicheren Handbike bin ich seit dem Auftreten des Problems nun auch schon wieder über 7.000 km gefahren ...)
Kurzum, die heutige Reinigung des verölten Antriebsrads, Kettenspanners sowie des Bremssattels (inkl. der Beläge) benötigte zusätzlich Zeit, da ich nicht umhin konnte, die verdreckten Teile vorher komplett zu demontieren. Bloß gut, daß ich inzwischen nicht nur das Werkzeug, sondern auch das Wissen für solche diffizilen Arbeiten habe. - Morgen kommt schließlich Teil zwei der Reinigungsaktion, damit ich dann guten Gewissens meine Maschine in der Werkstatt abgeben kann. Ich verteile diese "Lieblingsbeschäftigung" mittlerweile jedesmal auf zwei (halbe) Tage, denn so kann ich mich eher überwinden. Aber es muß sein, und hinterher bin ich doch auch stets zufrieden mit den (positiven) Auswirkungen des Frühjahrsputzes inkl. anschließender Wartung gewesen.
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In Lauenstein grüßt über dem Müglitztal dieses "Rapunzelschloß" (Aufnahmeort). Leider komme ich dorthin nicht auf Rädern. |
Letztlich wurden es sogar 72 km und 650 Hm, weil ich erneut ein für meine Verhältnisse sehr hohes Tempo vorlegte. Als auf dem höchsten Punkt nach 42 km und 560 Hm immer noch ein Geschwindigkeitsdurchschnitt von 14,9 km/h auf meinem Navi angezeigt wurde, wußte ich, daß es rund lief. Ich glaube, so schnell bin ich noch nie durch das Müglitztal bis kurz vor Liebenau gefahren. Die folgenden 30 km nachhause rollte es im wesentlichen bergab, wobei ich auf den flacheren Abschnitten trotzdem Druck auf die Kurbeln gab. Zehn Minuten vor fünf stand ich wieder im Hof.
Nun bin ich gespannt, ob bzw. wie es sich (leistungs- bzw. tempomäßig) auswirkt, wenn in der nächsten Woche mein treues Pferdchen für neue Abenteuer herausgeputzt ist.
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