Dabei begann das Wochenende verhältnismäßig mild und durchaus nicht unfreundlich. Auf meiner freitäglichen Feierabendrunde begleitete mich sogar längere Zeit die Sonne. Sie gab auch den Ausschlag, meine Tour noch etwas auszudehnen, obwohl ich mich bereits am ersten Anstieg von Obervogelgesang nach Struppen mehr als normalerweise üblich anstrengen mußte. Meine Defizite kann ich aber nur durch ständiges Training ausgleichen, und das heißt fahren, fahren, fahren ...
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| Gruß vom Frühling auf der Abfahrt nach Gersdorf (Aufnahmeort) |
Am Sonnabend begann der Tag so, wie die meisten seit einer gefühlten Ewigkeit. Grau, naßkalt und trübe. Weil aber die westlich gelegenen Niederschlagsgebiete zunächst am Ort verharrten, schwang ich mich gegen Neun auf mein Gefährt, um meine derzeitige Devise "Lieber wenig, als gar nicht" in die Tat umzusetzen.
Erstaunlicherweise blieb es bis weit nach dem Mittag trocken, auch wenn relativ dichter Nebel am Scheitelpunkt der Tour nach Cunnersdorf ziemlich unvermittelt über mich hereinbrach. Da lagen endlich alle Anstiege hinter mir, sodaß ich von einer entspannten Rückfahrt - erst durch den Tiefen Grund nach Hohnstein, anschließend auf dem Elberadweg nach Pirna - ausging.
Leider wurde daraus nichts, denn auf den letzten 20 km mußte ich ausdauernden Nieselregen über mich ergehen lassen. Abgesehen davon, daß ich sowieso nicht beabsichtigte, meine Tour für einen möglichen Hunderter durch eine Extrarunde auszudehnen, reichten mir diese anderthalb Stunden im regennassen Elbtal völlig aus.
Bei solchem Wetter wäre ich am Morgen überhaupt nicht losgefahren.

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