8. Februar 2026

Nochmal von vorn

Zu Beginn des Jahres, wenn die sportlichen Aktivitäten im Vergleich zur Hochsaison eher gering sind, schlägt sich jede Pause umso deutlicher in der körperlichen Leistungsfähigkeit nieder. Nach knapp zwei Wochen ohne Handbiketouren fange ich konditionell wieder von vorne an.  Dazu kamen erneut körperliche Auffälligkeiten, weshalb ich mich genötigt sah, es bezüglich meiner Ansprüche nicht zu übertreiben.

Dabei begann das Wochenende verhältnismäßig mild und durchaus nicht unfreundlich. Auf meiner freitäglichen Feierabendrunde begleitete mich sogar längere Zeit die Sonne. Sie gab auch den Ausschlag, meine Tour noch etwas auszudehnen, obwohl ich mich bereits am ersten Anstieg von Obervogelgesang nach Struppen mehr als normalerweise üblich anstrengen mußte. Meine Defizite kann ich aber nur durch ständiges Training ausgleichen, und das heißt fahren, fahren, fahren ...

Gruß vom Frühling auf der Abfahrt nach Gersdorf
(Aufnahmeort)
Der Blick von den höchsten Punkten meiner Ausfahrt bei Raum sowie vor Gersdorf über die sonnigen Höhen in Richtung Elbtal hinterließ bei mir sogar eine Ahnung von Frühling. Auf meiner Fahrt dorthin kamen dann zwar wieder die Wolken, doch diese lichten Momente begleiteten mich noch eine ganze Weile im Geiste. - Skifahren ist ja auch nicht schlecht, aber ohne ausreichend Schnee im Osterzgebirge kann ich auf trübes, naßkaltes Wetter sehr gern verzichten.

Am Sonnabend begann der Tag so, wie die meisten seit einer gefühlten Ewigkeit. Grau, naßkalt und trübe. Weil aber die westlich gelegenen Niederschlagsgebiete zunächst am Ort verharrten, schwang ich mich  gegen Neun auf mein Gefährt, um meine derzeitige Devise "Lieber wenig, als gar nicht" in die Tat umzusetzen.

Erstaunlicherweise blieb es bis weit nach dem Mittag trocken, auch wenn relativ dichter Nebel am Scheitelpunkt der Tour nach Cunnersdorf ziemlich unvermittelt über mich hereinbrach. Da lagen endlich alle Anstiege hinter mir, sodaß ich von einer entspannten Rückfahrt - erst durch den Tiefen Grund nach Hohnstein, anschließend auf dem Elberadweg nach Pirna - ausging.

Leider wurde daraus nichts, denn auf den letzten 20 km mußte ich ausdauernden Nieselregen über mich ergehen lassen. Abgesehen davon, daß ich sowieso nicht beabsichtigte, meine Tour für einen möglichen Hunderter durch eine Extrarunde auszudehnen, reichten mir diese anderthalb Stunden im regennassen Elbtal völlig aus.

Bei solchem Wetter wäre ich am Morgen überhaupt nicht losgefahren. 

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