Die reichlichen Schneefälle der vergangenen Woche sorgten für perfekte Wintersportbedingungen in diesem weitläufigen, heutzutage unbesiedelten Gebiet, wobei vor allem die Waldrandloipe durch die tschechischen Pistenraupen offensichtlich erst am Morgen ganz frisch aufgefahren wurde - nahezu Weltklasseniveau! Bei Temperaturen um die 0°C bremste der Schnee zwar etwas, machte dafür aber die Abfahrten wesentlich entspannter. In der festgepreßten Loipenspur konnte ich nicht nur hier teilweise wie auf Schienen fahren.
Auf dem Rundkurs zum Stausee der Talsperre Fleyh (Fláje) verschlechterten sich zwischendurch mal die Untergrundbedingungen. Am tiefsten Punkt wurde nicht nur die Schneeauflage merklich dünner, auch befand sich die präparierte Spur teilweise so weit am Rand des breiten Weges, daß sie deswegen seitlich abschüssig bzw. holperig verlief. Und das nur, um in der Mitte mehr Platz für die Skater zu schaffen. Natürlich war das für mich nicht sehr angenehm, weswegen wir im Tandem teilweise auf die Mitte ausweichen mußten und damit erst recht die schnellen Skifahrer ausbremsten. - Hier haben die Tschechen wirklich nicht mitgedacht!
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| Fahrt ins Nichts (Aufnahmeort) |
Schade, daß es diesmal noch nebeliger als am vergangenen Sonntag war und wir uns manchmal nahezu durch einen Whiteout bewegten. Aber so bekam unser Vorankommen gerade auf den menschenleeren Abschnitten durch das grenzenlose Weiß beinahe etwas Meditatives, wie Ines treffend feststellte.
Ich jedenfalls hätte noch stundenlang weiterfahren können.

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