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04.03.2019: Auf der Basteiaussicht in der Sächsischen Schweiz (Aufnahmeort)
Die Bastei ist die vielleicht bekannteste touristische Sehenswürdigkeit der Sächsischen Schweiz. Barrierefrei, d.h. stufenlos zugänglich, ist davon jedoch nur der Aussichtspunkt östlich des langgestreckten Gastronomiegebäudes, doch lohnt sich der kurze Ausflug dorthin für Rollifahrer trotzdem. Den Besucheransturm bei schönem Wetter sowie während der Hauptsaison sollte man dabei aber nicht unterschätzen. Nur zeitig am Morgen oder spätabends hat man diesen Ort (fast) für sich allein.

Ich selbst besuche die Aussicht ebenfalls immer mal wieder - trotz der o.g. Einschränkungen. Denn der Panoramablick ist einfach zu schön und in jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Im Laufe der Jahre hat sich hier jedoch einiges verändert, was tatsächlich vor allem mit den geologischen Besonderheiten des Gebiets zusammenhängt. Das Elbsandsteingebirge wird eben auch wenig poetisch eine "Landschaft im Zerfall" genannt.

Im Frühjahr 2014 konnte ich mit meinem Schweizer Sportfreund Rudy noch direkt auf den Aussichtsfelsen fahren, welcher aufgrund des morschen Gesteins dann jedoch 2016 gesperrt werden mußte. Auf dem obigen Bild von meiner Tour im Jahr 2019 ist im Hintergrund zu erkennen, wie der Zugang zum vorderen Teil der Aussicht durch Verlegung des Geländers nun unterbunden wurde.

Daß dies keine Dauerlösung sein konnte, war angesichts der touristischen Bedeutung sehr bald klar, und so begann nach der Konzeption einer geeigneten Lösung im Jahr 2021 der Bau des über dem morschen Felssporn liegenden "schwebenden" Aussichtsstegs. Im Februar 2023 wurde diese Plattform mit einem knappen Vierteljahr Verzögerung dann endgültig freigegeben. Noch im März des Jahres war ich schließlich zum ersten Mal nach Beendigung der Baumaßnahme dort. Das Ergebnis überzeugte mich sofort, denn nun wirkt die Basteiaussicht im eigentlichen Wortsinn als "Balkon der Sächsischen Schweiz". Eine Filmsequenz aus dem im vergangenen Jahr gedrehten Film über die Sächsische Schweiz und meine Touren veranschaulicht das eindrucksvoll.

Für mich ist die Basteiaussicht außerdem immer ein Ort der Erinnerung an mein früheres Leben als leidenschaftlicher Elbsandsteinkletterer. Durch die 40 bis 50 m hohen Talseiten der Felsen an der Basteibrücke führen nämlich etliche, meist schwierige Kletterrouten, die ich als Seilerster durchstiegen habe. Nur blickte ich damals in Gegenrichtung aus der Wand zum Aussichtspunkt.

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