Die Verschiebung der Dimensionen - dort lange Anstiege mit vielen Höhenmetern, dafür jedoch kurze Strecken - hier viele kleinere Anstiege, welche jedoch längere Touren ermöglichen - bewirkte natürlich auch eine Verbesserung der Statistik. Außerdem kenne ich zuhause das Straßennetz aus dem Effeff und kann mir daher die Route respektive Anstiege entsprechend meiner tagaktuellen Leistungsfähigkeit zusammenstellen.
Wie auf meiner letzten Tour vor dem Urlaub fuhr ich zunächst ins Osterzgebirge. Ich wollte testen, inwieweit mein Aufenthalt der vergangenen Tage in größeren Höhen Auswirkungen auf meine körperliche Belastbarkeit hatte. Tatsächlich gab es eindeutige Anzeichen dafür, von "Außer-Atem-Kommen" keine Spur! Allerdings wirkte noch die muskuläre Ermüdung der Oberarme nach, die diesen Effekt minderte. Zur vollständigen Regeneration benötige ich unbedingt eine mehrtägige Ruhepause!
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| Frühling im Osterzgebirge, hier der Blick vom Radrundweg Liebenau über das Müglitztal nach Lauenstein (Aufnahmeort) |
Weil ich immer noch ganz gut vorankam, erweiterte ich schließlich mein Programm nach der ersten langen Abfahrt noch um den nächsten Anstieg bis Raum und danach zudem um die knapp 130 Hm bergauf bis zur Hochfläche nach Cunnersdorf. Spätestens auf dem Elberadweg war es dann aber vorbei mit der Einsamkeit, doch benötigte ich für dieses letzte Stück nur noch etwas mehr als eine Stunde.
Dafür verzichte ich heute trotz Sonntagswetters lieber auf Sport.
