Als Ziel wählte ich das tausendjährige Bautzen, ohne jedoch dem Zentrum einen Besuch abzustatten. Ohnehin befand sich die Streckenlänge bei einem Tourbeginn zum Sonnenaufgang angesichts der Wetterprognose bereits im Grenzbereich.
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| Morgendlicher Blick über Rathewalde bis ins Osterzgebirge (Aufnahmeort) |
Die Rückfahrt nachhause wurde dann nur noch Fleißarbeit. Beim Zusammenstellen der Strecke hatte ich darauf geachtet, daß in den voraussichtlich wärmsten Stunden der Ausfahrt nur noch relativ flaches Gelände zu bewältigen war. Dadurch gelang es mir, meinen temperaturbedingten Leistungsabfall - zur eigenen Wärmeregulation steht mir aufgrund der Querschnittlähmung nur der halbe Körper zur Verfügung - einigermaßen zu kompensieren. Natürlich machte mir die Hitze trotzdem zu schaffen. Glücklicherweise bildeten sich nun aber auch am Himmel größere Wolken, die mir Schatten spendeten und daher gerade bei den wenigen noch verbleibenden Anstiegen hochwillkommen waren.
Während der letzten Abfahrt nach Pirna setzte ich schließlich zum Endspurt an, der kühlende Fahrtwind machte es möglich. (Erfroren, wie es der Kameltreiber in der Wüste bei seinem Tier vermutete, bin ich jedoch nicht.) Damit unterbot ich die geplante Ankunftszeit um 15.00 Uhr nochmals deutlich.
Zwanzig Minuten weniger Hitzestreß.

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