Also bin ich an der Elbe entlang bis Schandau gefahren und dann das Kirnitzschtal nach Hinterhermsdorf. Das Tal gehört zu meinen Lieblingsstrecken, weil man dort zwar flott vorankommt, dennoch aber durch grandiose Natur fährt.

Mein Weiterweg führte anschließend durch das romantische Khaatal und schließlich bis dorthin, wo die Kirnitzsch entspringt: nach Schönlinde (Krásná Lípa). Danach ging es ostwärts nach Rumburg (Rumburk), dort wendete ich mein Gefährt und rollte über Alt Ehrenberg (Staré Křečany) und Nixdorf (Mikulášovice) zurück nach Sebnitz. Als neu und für mich noch völlig unbekannt erwies sich die direkte Verbindung zwischen Alt Ehrenberg und Nixdorf auf Waldwegen via Kreuzung Grünes Kreuz (Zelený Kříž). Man erspart sich dabei die Abfahrt nach Zeidler (Brtniky) mit dem darauf folgenden steilen Anstieg aus dem Ort.
Auch von Sebnitz aus erkundete ich Neuland. Vom Ortsteil Amtshainersdorf führt ein wunderschöner, asphaltierter Abschnitt des Radrundweges "Rund um Sebnitz" entlang des Goldbachs nach Schönbach. Den kannte ich tatsächlich noch nicht. Das letzte Teilstück der Tour verlief von Krumhermsdorf über Ehrenberg nach Hohnstein, von dort durch das Polenztal und ab der Hocksteinschänke über den Ziegenrücken nach Waltersdorf. Ab Rathen war es nur noch ein Ausrollen auf dem Elbradweg.
Merke: Auch für mich gibt es in meinem Einzugsgebiet immer wieder etwas Neues zu entdecken, wenn auch nur kleine Teilstücke.
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