10. März 2026

Wochenauftakt

Nach dem ersten Abstecher der aktuellen Handbikesaison ins Nachbarland am vergangenen Sonnabend war ich gestern nun gleich noch einmal dort unterwegs.

Diesmal diente mir der Ausflug im Böhmische jedoch nur zum Kilometersammeln, denn das industrialisierte und dicht besiedelte Eulautal (Eulau = Jílové) ist für's  Landschaftserleben einfach nicht richtige Platz. Trotzdem nutze ich die stark befahrene Europastraße, welche stetig bergab ins Elbtal führt, immer gern als eine Art "Rennstrecke". Besser sah es da schon mit dem Abschnitt des Elberadwegs von Tetschen (Děčín) bis zur deutsch-tschechischen Grenze an der Mündung des Gelobtbachtals aus, doch gehört dieser dafür zu meinem Standardrepertoire.

Anders verlief der Beginn meiner Tour. Hierbei fuhr ich nämlich erstmal einen kürzeren Umweg zum Warmfahren, in welchen ich außerdem kurzentschlossen die Umgehungsstraße von Friedrichswalde-Ottendorf mit deren Brücke über das Bahretal (s. Track vom 09.03., km 17,5 - 20,5) einbaute. Die fast schnellstraßenartig ausgebaute Direktverbindung ist eigentlich nicht für Fahrräder vorgesehen, obwohl es keine ausgeschilderten Verbote gibt.

Kriegerdenkmal in Papstdorf
(Aufnahmeort)
Auf dem Rückweg durch das Elbtal erreichte ich Krippen bereits gegen 14.00 Uhr. Natürlich hätte ich nun als Extraprogramm nur noch den meist absolvierten Umweg über das Krippenbachtal und Cunnersdorf anhängen können. Aber nach meiner Freßpause entschloß ich mich für die Steilrampe von Krippen hinauf nach Kleinhennersdorf, die ich mir aufgrund einiger Steigungsspitzen bis über 14% nur selten antue. Auch wenn am Ortseingang der anstrengendste Teil geschafft war, kamen doch bis zum höchsten Punkt auf der Straße unterhalb des Gohrischs noch weitere 120 Hm zusammen, womit der Höhenunterschied vom Startpunkt an der S-Bahnlinie in Krippen bis dahin rund 240 m betrug.

Positiv überraschte mich dabei nicht nur der Umstand, daß ich ohne Ermüdungserscheinung oder körperliche Erschöpfung bzw. Kreislaufprobleme diesen kräftezehrenden Anstieg meisterte, sondern dabei noch nicht einmal zu viel Zeit verloren hatte. Auf der folgenden rund 11 km langen Abfahrt nach Königstein, konnte ich deshalb tatsächlich schon wieder fast den gesamten Rückstand aufholen.

Während verbleibenden Strecke bis Pirna ließ ich dann nichts mehr anbrennen.

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