Diesmal diente mir der Ausflug im Böhmische jedoch nur zum Kilometersammeln, denn das industrialisierte und dicht besiedelte Eulautal (Eulau = Jílové) ist für's Landschaftserleben einfach nicht richtige Platz. Trotzdem nutze ich die stark befahrene Europastraße, welche stetig bergab ins Elbtal führt, immer gern als eine Art "Rennstrecke". Besser sah es da schon mit dem Abschnitt des Elberadwegs von Tetschen (Děčín) bis zur deutsch-tschechischen Grenze an der Mündung des Gelobtbachtals aus, doch gehört dieser dafür zu meinem Standardrepertoire.
Anders verlief der Beginn meiner Tour. Hierbei fuhr ich nämlich erstmal einen kürzeren Umweg zum Warmfahren, in welchen ich außerdem kurzentschlossen die Umgehungsstraße von Friedrichswalde-Ottendorf mit deren Brücke über das Bahretal (s. Track vom 09.03., km 17,5 - 20,5) einbaute. Die fast schnellstraßenartig ausgebaute Direktverbindung ist eigentlich nicht für Fahrräder vorgesehen, obwohl es keine ausgeschilderten Verbote gibt.
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| Kriegerdenkmal in Papstdorf (Aufnahmeort) |
Positiv überraschte mich dabei nicht nur der Umstand, daß ich ohne Ermüdungserscheinung oder körperliche Erschöpfung bzw. Kreislaufprobleme diesen kräftezehrenden Anstieg meisterte, sondern dabei noch nicht einmal zu viel Zeit verloren hatte. Auf der folgenden rund 11 km langen Abfahrt nach Königstein, konnte ich deshalb tatsächlich schon wieder fast den gesamten Rückstand aufholen.
Während verbleibenden Strecke bis Pirna ließ ich dann nichts mehr anbrennen.

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