Bis ich von zuhause in Pirna starten konnte, dauerte es zwar nach dem Feierabend zu Mittag noch etwas, doch rollte es dafür bereits von Beginn an richtig gut. Bei nahezu optimaler Witterung inkl. passender Temperaturen kurzärmelig unterwegs, benötigte ich auf meiner Warmfahrstrecke bis Königstein nicht einmal eine Stunde. Auch den nachfolgenden langen Anstieg - anfangs durch das Tal der Biela - über 9 km und mehr als 250 Hm absolvierte ich in deutlich unter einer Stunde.
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| Blick von der Ebenheit westlich von Raum zur Elbtalweitung ab Pirna. links der Cottaer Spitzberg mit Sendemast, rechts davon am Horizont der Dresdener Fernsehturm (Aufnahmeort) |
Bis Berggießhübel schaffte ich bereits alle meine statistischen Vorgaben, sodaß es eine verschenkte Gelegenheit gewesen wäre, nun auf dem einfachsten Weg nach Pirna zurückzufahren. Erst peilte ich also das Bahretal ab Ottendorf an. Und zwar über Cotta, was bedeutete, daß ich um die Hauptstraße am Ladenberg nicht herumkam. Für diese relativ kurze, jedoch sehr stark befahrene Auffahrt mit einer Steigung zwischen 8 und 10% (s. Track vom 15.04., km 43,8 - 44,2) benutzte ich allerdings den gut ausgebauten Fußweg - angesichts der unübersichtlichen Linkskurve im oberen Teil für alle Verkehrsteilnehmer (also auch die Autofahrer) war das die beste Option.
Bei meiner Ankunft im Seidewitztal südlich von Zehista hatte ich dann aber immer noch reichlich Reserven bezüglich Zeit und Kondition. Statt nun meine Standardstrecke über Köttewitz nach Dohna zu benutzen, entschied ich mich spontan für die Kletterei hinauf nach Burkhardswalde. Trotz dieser zusätzlichen Höhenmeter auf dem letzten Anstieg des Tages blieb ich bis zum Scheitelpunkt weiter über meiner angestrebten Durchschnittsleistung und baute danach - nun stetig bergab - den Vorsprung gegenüber meinem "Virtual Partner" sogar weiter aus. Sicher hätte ich daher vor Einbruch der Dunkelheit auch 100 km geschafft, doch diesmal ließ ich's bleiben. Dafür gönnte ich mir einen entspannten Tagesausklang.

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