2. Juni 2026

Ruhe tut gut ...

Ursprünglich war gestern eine Rolliwanderung geplant, doch dann regnete es in der Nacht zuvor. Unter solchen Bedingungen wäre es im Wald also eine ziemliche Schlammschlacht geworden, außerdem hätte ich mich nur mit Ute als meine Begleiterin treffen können. Als am Morgen aber bereits alle Regengebiete durchgezogen waren, entschied ich dennoch für eine Tour. Mit dem Handbike durch weitestgehend offenes Gelände - das würde funktionieren, weil dort am ehesten der Untergrund abtrocknet.

Zu Füßen des Hutbergs liegt Kamenz (Aufnahmeort)
Mein Tagesziel sollte diesmal der Kamenzer Hutberg sein. Neben der Hutbergbühne gibt es dort einen schönen Rhododendron- und Azaleenpark, und nach meinem Ausflug im Jahr 2020 wollte ich mir die bunte Blütenpracht wieder mal anschauen. Leider kam ich jahreszeitlich zu spät - das war mir vorher gar nicht so bewußt. Dafür testete ich bergab eine mir noch unbekannte Strecke, die mich mit weiten Blicken übers Land belohnte.

Meine Tourenpause am Sonntag hatte sich übrigens ebenfalls bezahlt gemacht. Schon beim Anstieg aus dem Elbtal kurz nach dem Start konnte ich ordentlich Druck auf die Kurbel geben, ohne gleich außer Atem zu kommen. In der Folge blieb ich immer dicht dran an meinen Sollwerten, obwohl ich teilweise mehr als 200 Hm über der angestrebten 1%-Marke lag (d.h. z.B. 600 Hm auf 40 km). Natürlich spielte mir dabei ebenfalls das mit ca. 16 - 20°C angenehm kühle Wetter sowie der bedeckte Himmel in die Karten.

Jedenfalls bog ich während der Rückfahrt schließlich in Pulsnitz westwärts ab, um noch ein paar zusätzliche Kilometer zu schinden. Bei immer mehr Sonnenschein wurde es nun zwar wärmer, doch die meisten Anstiege lagen ja bereits hinter mir. Am Ende rollte ich auf dem Elberadweg ab Dresden mit Rückenwindunterstützung entspannt und erstaunlich unverbraucht zügig nachhause.

Die Schlappe vom vergangenen Sonnabend ist damit fast vergessen.

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