Oder besser: eine Banane für alles. Meine Montagstour war wieder einmal typisch für die Zeit des Übergangs. Wenn es nicht mehr sehr warm wird, benötige ich nämlich auf meinen Handbiketouren noch weniger Essen und Trinken. Aber nach einem üppigem Frühstück komme ich den Tag über troz der körperlichen Belastung ohne großen Energienachschub aus.
Gestern gab es bei mir beispielsweise früh gleich rund 250g (Trockengewicht) Spaghetti mit Ketchup, dazu eine große Tasse Kaffee. Überhaupt esse ich inzwischen gerne bereits am Morgen warm, manchmal aber auch etliche Scheiben Toastbrot mit Butter oder Marmelade. Damit komme ich selbst bei Anstrengung sehr lange aus. Während meiner einzigen Freßpause gegen 12.30 Uhr auf dem höchsten Punkt kurz vor Krumhermsdorf waren es diesmal eben jene Banane und ca. 100 ml Orangenlimonade.
Beinahe überflüssig zu erwähnen ist, daß meine Sportfreunde wegen meiner absonderlichen Ernährungsgewohnheiten regelmäßig verständnislos mit dem Kopf schütteln. Gerade Christiane, deren Kinder eine Sportschule besuch(t)en und die deshalb Gelegenheit hatte, an speziellen Seminaren von Sportmediziniern zur richtigen Ernährung im Wettkampfsport teilzunehmen, riet mir, doch die praxisbewährten ernährungsphysiologischen Regeln für die Energiezufuhr anzuwenden. Diese empfehlen etwas ganz anderes, trotzdem wirkt meine Strategie nach eigenem Empfinden sehr gut. Ich höre jedenfalls lieber auf mein Bauchgefühl. Sprichwörtlich.
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| Panorama oberhalb von Lichtenhain in Richtung Südwesten (Aufnahmeort) |
Immerhin erweiterte ich meine Tour noch um den Zacken über Sebnitz, was auch den längeren Anstieg in Richtung Lichtenhain mit einschloß (s. Track vom 12.10., km 58,0 - 60,5). Diesen fahre ich aufgrund der gleichmäßigen und nicht allzu großen Steigung (von ca. 6-8%) allerdings ziemlich gerne und freue mich dann jedesmal auf die schnelle Abfahrt nach Lichtenhain. Von der stammt übrigens auch das Bild, ein wirklich großartiges Panorama nach Süden und Westen. (Es war gestern tatsächlich meist ziemlich dunkel.)
Nach dem Abstecher bis Cunnersdorf über meine Lieblings-"Renn"-Runde blieb nur noch der Heimweg auf dem Elberadweg, wobei die Baustellenumfahrung kurz hinter Königstein (s. Track vom 12.10., km 95,9 - 96,3) mich weniger als erwartet nervte. Doch nur dem beherzten Schlußsprint ab Pötzscha war es zu verdanken, daß ich schließlich bis Pirna doch noch mein Geschwindigkeit-Wunschziel schaffte.
Macht mich das Mehr an Kleidung etwa wieder langsamer?

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