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28.09.2003: Rast am größten See des Naturlehrpfads "An den sieben Teichen" (Aufnahmeort)
 Der Herbst ist Wanderzeit! Noch bevor ich exzessiv dem Handbikesport gefrönt habe, war ich häufiger mit dem Rollstuhl auf Achse. Natürlich meist in Begleitung, denn tatsächlich sind Solotouren mit dem Rollstuhl ohne Unterstützung durch elektrisch betriebene Zuggeräte in einer vergleichsweise bergigen Landschaft nur eingeschränkt möglich bzw. sinnvoll.

Doch selbst für konditionsstarke Rollifahrer sind Mitwanderer empfehlenswert, denn nicht immer verläuft eine Tour so glatt, wie es zunächst auf der Karte aussieht. Die Bewältigung von Unebenheiten auf dem Weg, wie z.B. felsige Abschnitte oder wurzeldurchsetzter Waldboden kann sich manchmal als riskantes Manöver erweisen. Einen Sturz aus dem Rollstuhl bei solchen Aktionen möchte ich jedenfalls nicht mehr allein erleben, zumal es auch mir mittlerweile immer schwerer fällt, ohne Hilfe zurück in mein Gefährt zu gelangen. Außerdem gibt es immer noch die sogenannten Falltür-Passagen, also Wegabschnitte, welche aufgrund des Geländeprofils (steile Abfahrt) oder des schwierigen Untergrunds nur in eine Richtung ohne Unterstützung befahrbar sind. In einem im Elbsandsteingebirge gar nicht so seltenen Mobilfunkloch wird die Lage dabei bald richtig prekär.

Eine schöne Tour war aber die Erkundung des Naturlehrpfads "An den sieben Teichen" oberhalb von Rosenthal im südlichen Elbsandsteingebirge. Die Wanderung findet man übrigens auch als Familienausflug im Tourenportal des Tourismusverbands Sächsische Schweiz. Nach nunmehr 23 Jahren kann ich mich zwar nicht mehr an Details erinnern, auch wird sich vielleicht einiges an den örtlichen Gegebenheiten geändert haben. Ich habe mit Unterstützung meiner Begleiter jedoch die Tour damals vollständig absolvieren können. Zum Schluß gab es als Belohnung kleine, rote Äpfel von den fruchtschweren Bäumen am Rosenthaler Straße genannten Feldweg.

Lang ist's her ... 

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