![]() |
| Über Waltersdorf erhebt sich der Lilienstein und dahinter die Festung Königstein (Aufnahmeort) |
Den Rückweg legte ich über Nixdorf (Mikulášovice), weil dort an diesem Wochenende lt. Ankündigung auf Facebook eine Wallfahrt stattfand und ich mir diese ansehen wollte. Leider konnte ich dann dort außer dem geöffneten Kirchenportal auf meiner Durchfahrt nichts davon entdecken, doch war ich vielleicht einfach nur zu früh vorort. Die Kirchenveranstaltungen sowie die Messe sollten nämlich erst am späten Nachmittag stattfinden. Mit meiner Vorstellung, daß es rund um diese Wallfahrt auch einen kirmesähnlichen Jahrmarkt oder wenigstens Versamlungen gibt, hatte die Realität jedenfalls nichts zu tun. Nixdorf war zu jener Zeit genauso leer und uninteressant wie sonst auch.
Noch weit vor dem Mittag lag die Holperstrecke zwischen Lobendau (Lobendava) und der tschechisch-deutschen Grenze vor Langburkersdorf hinter mir, welche ich immer wegen der Reifenpannengefahr ziemlich entlangschleiche. (Allerdings ist sie der beste Weg aus dem Schluckenauer Zipfel, um nachfolgend fast nur noch bergab bis Pirna zu rollen.) Bevor sich die große Hitze an diesem Tag ausbreitete, kam ich wieder zuhause an.
Gestern wollte ich zum Urlaubsausklang wenigstens eine Minirunde fahren, obwohl die Wetterprognose nicht so rosig aussah. Und tatsächlich näherte sich (endlich!) ein großes Regengebiet, das damit bei mir für einen sportfreien Vormittag sorgte. Erst um die Mittagszeit konnte ich starten.
Die Straßen noch naß, die Luftfeuchtigkeit entsprechend hoch, hielt ich mich anfangs zurück. Da ich sowieso noch erkunden wollte, ob eine wegen Bauarbeiten gesperrte Strecke meines Arbeitswegs inzwischen wieder freigegeben wurde, bot sich eine Tour im städtischen Umfeld von Dresden an. Zur Auflockerung gab's zwei leichtere Anstiege, doch ansonsten verlief der rechtselbische Teil meiner Ausfahrt recht flach.
Nachdem ich die Elbe auf der Eisenbahnbrücke von Niederwartha überquert hatte, lockte mich aber die Serpentinenstraße hinauf nach Oberwartha. Diesem Anstieg folgten auf der Rückfahrt sukzessive weitere drei Auffahrten, wobei ich mich - meine Durchschnittsgeschwindigkeit immer im Blick - jedesmal ziemlich spontan dazu entschloß. Aber es rollte wirklich gut! Gegen Ende der Tour hatte ich wirklich fast alle meine Reserven aufgebraucht, sodaß ich nur noch relativ locker die letzten Kilometer im Seidewitztal abwärts bis Pirna absolvierte. Da wußte ich bereits, daß ich auch diesmal weit über meinen Sollvorgaben lag.
Insgesamt bin ich mit der Ausbeute der vergangenen drei Urlaubswochen sehr zufrieden. 7 Touren in den Alpen über 470 km und 10.530 Hm sowie danach in der Heimat auf 5 Touren 680 km mit 6550 Hm sind ein absolut akzeptables Ergebnis. Höhepunkte waren dabei die Fahrten auf den Großen Speikkogel in Österreich und den Monte Zoncolan in Italien sowie der Lange Kanten in die Lausitz.
In den nächsten Wochen wird es wieder etwas ruhiger ...

Keine Kommentare :
Kommentar veröffentlichen