22. September 2026

Zwischenergebnis

Mit der kurzen Ausfahrt am Montag habe ich nun mein Zwischenziel erreicht: 10.010 km mit 110.723 Hm reichen aktuell zwar - über die Jahre betrachtet - nur für einen  Platz im Mittelfeld, sind aber akzeptabel. Derzeit sieht es allerdings ganz danach aus, als ob ich hinsichtlich der jährlichen Kilometerleistung in dieser Saison ein paar Abstriche machen muß, zumal wahrscheinlich noch ein paar größere, d.h. zeitintensive Reparaturen an meinem Handbike zu erledigen sind.

Überhaupt war es durchaus nicht selbstverständlich, mein avisiertes Ziel noch vor dem nächsten Wochenende zu erreichen. Im Vertrauen auf besseres Wetter am Folgetag, strich ich nämlich sonntags aufgrund etlicher sich nahender Regengebiete meine Außenaktiväten. Daß es dann trotz vieler Regenwolken rund um Pirna bis nachmittags um Drei trocken bleiben würde, war wirklich nicht abzusehen.

Der Kalkbrennofen an der Straße vom Müglitztal
nach Maxen (Aufnahmeort)
Dafür sah es am Montag wie erwartet zunächst besser aus, sogar die Sonne ließ sich hin und wieder sehen. Den Kampf gegen kräftigen Westwind vermied ich auf altbewährte Weise, indem ich lieber die zwei bewaldeten Anstiege nach Burkhardswalde sowie Maxen fuhr. Der Kraftaufwand dürfte dabei nicht viel höher gewesen sein, als wenn ich mich auf offenem Feld gegen den stürmischen Westwind hätte stemmen müssen.

Ab Possendorf nutzte ich auch wieder mal den Bahntrassenradweg auf der alten Strecke der Windbergbahn. Dieser läßt sich sehr schön fahren und bietet mehrere Aussichtspunkte, u.a. über die Landeshauptstadt Dresden. Schade, daß er relativ kurz ist, denn eigentlich braucht er sich in puncto Streckenführung und Anbindung durchaus nicht hinter dem m. E. schönsten Bahntrassenradweg der Region durch das Schönfelder Hochland verstecken.

Spätestens ab Freital schob mich endlich der Wind, welcher unmittelbar vor den herannahenden Regenfronten noch einmal zulegte. Da es nun nur noch flach auf dem Elberadweg nachhause rollte, konnte ich vor dem Schlechtwetter fliehen. Und das wenige Naß, welches dennoch über mir niederging, ertrug ich relativ entspannt, weil es mich nicht frontal traf. Letztlich entschied ich mich aber deswegen statt zusätzlicher Strecke nur für das Minimalprogramm.

In einer Woche will ich fit für die nächsten Bergtouren sein!

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