25. Dezember 2020

Sonnenweihnacht

Als ich gestern frühmorgens einen ersten Blick aus dem Fenster warf, war draußen alles trocken. Auch beim Blick auf das Thermometer mußte ich mir zunächst die Augen reiben: 10°C. Zwar hatte ich ursprünglich eine Rolliwanderung mit Susi und Thomas geplant, doch solch eine Gelegenheit konnte ich nicht ungenutzt verstreichen lassen!

Sonnige Weihnachten in meiner zweiten Heimat!
Gleich zu Beginn fuhr ich bei meiner Kumpeline vorbei, ich wollte ihr wenigstens mein Weihnachtsgeschenk bringen. Danach ging es weiter nach Osten, denn genau dorthin trieb mich der Wind. Hinter den Serpentinen durch das Polenztal und Hohnstein - gerade noch so innerhalb meines persönlichen 15km-Umkreises - aktualisierte ich zum ersten Mal meine Route. Inzwischen strahlte die Sonne nämlich von einem großflächig blauen Himmel, so daß es gar keinen Grund gab, bereits hier umzukehren. Daher dehnte ich die Tour nun bis in die böhmischen Randgebiete aus.

Bei diesem Feiertagswetter war es ein sehr schönes Vorwärtskommen. Eine weiße Weihnacht gab es in den letzten Jahren sowieso nicht mehr, warum also anstatt des trüben Graus nicht mal frühlingshafte Temperaturen mit Sonnenschein?!

Allerdings meldete sich kurz nach Elf mein Handbike für Wartungsarbeiten an, weil das typische Geräusch für abgefahrene Beläge beim Bremsen mittlerweile immer lauter wurde. Obwohl ich mit Blick auf die Uhr kräftemäßig meine Runde hätte immer noch weiter ausdehnen können, wollte ich nicht unnötigerweise eine Beschädigung der Bremsscheibe riskieren.

Für den Rückweg paßte ich deshalb meine Strecke an die Erfordernisse an, auf der ich steile Abfahrten größtenteils vermied. Den Rest erledigte der frische Gegenwind, welcher bergab - diesmal gewollt - als Bremspolster wirkte. So konnte ich auch die Heimfahrt ganz entspannt genießen und schaffte außerdem mein Kilometer- und Geschwindigkeitssoll.

Zuhause erwartete mich schon mein Festtagsschmaus.

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