Deshalb habe ich mich auf meiner Feierabendrunde am Freitag auch wieder in die Täler verkrochen, denn dort kam der kräftige Südwind nicht hin. Nur die letzten Kilometer vor dem Scheitelpunkt meiner Ausfahrt mußte ich mich mit dem Gegenwind auseinandersetzen, doch so, wie ich Liebenau erreicht hatte und mein Gefährt gen Norden wandte, konnte ich mich endlich entspannen.
Am Ende kurvte ich bis zum Dresdner Blauen Wunder, weil ich an diesem Tag die wohl letzte Möglichkeit des Jahres zu einem Feierabend-Hunderter noch nutzen wollte. Auch das Rumgezackel ganz zum Schluß in Pirna erklärt sich dadurch. Mit der heutigen Zeitumstellung ist es nun bereits um 17.00 Uhr dunkel, und in Verbindung mit den sinkenden Temperaturen animiert mich dies - im Gegensatz zum heißen Sommer - nicht unbedingt zu langen Nachtfahrten.
Sonnabends begann der Tag recht sonnig, nur der Wind war erneut ein Thema. Diesmal entschied ich mich, diesen gleich während der ersten Hälfte der Tour für mich zu nutzen. Geplant war eine Tour bis Schluckenau (Šluknov), doch wurde daraus nichts. Die Straße von Nieder Einsiedel (Dolní Poustevna) über Carolinsthal (Karlín) nach Wölmsdorf (Vilémov) ist derzeit nämlich wegen Straßenbauarbeiten komplett gesperrt. Selbst die späteren Abzweige von Ober Einsiedel (Horní Poustevna) und kurz vor Lobendau (Lobendava) waren als Sackgassen ausgewiesen, weshalb ich schließlich nach Hilgersdorf (Serverní) abgebogen bin. Denn die mittlerweile durchgängig asphaltierte Radtrasse über die Grenze nach Steinigtwolmsdorf ist immer wieder schön zu fahren.
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| Herbstzeit ist Pilzzeit - hier eine Hallimasch-Kolonie direkt am Bahntrassenradweg durch das Schönfelder Hochland (Aufnahmeort) |
Kurz danach kamen die ersten Regenschauer.

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