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| Auf dem Weg in den Burghof der Burg Kokořín (Aufnahmeort) |
31. Mai 2021
Hecht im Haifischbecken
29. Mai 2021
Wolkenkino
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| Die Pillnitzer Kirche "Maria am Wasser" in der Abendsonne (Aufnahmeort) |
25. Mai 2021
Akkukiller
Am Pfingstmontag bin ich wieder eine jener Touren gefahren, bei denen für E-(Hand)Bike-Fahrer nach der knappen Hälfte der Strecke Schluß ist, weil spätestens dann der Akku versagt. Denn als ich nach rund 56 km kurz hinter dem Abzweig der Straße zur Talsperre Fleyh (Fláje) den Scheitelpunkt auf ca. 880 m NHN erreichte, standen bereits mehr als 1000 Hm auf der Anzeige meines Garmin. Auf jeden Fall aber hätte die Auffahrt zum Schwartenberg dem E-Bike-Akku den Rest gegeben.
Der Schwartenberg stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste. Zum einen ist er ein sehr beliebtes Tourenziel für bergbegeisterte Radsportler der Region, zum anderen ist der Anstieg von Neuhausen eine klare Ansage und daher als Konditionstest geradezu prädestiniert. Noch vor kurzem durfte niemand für Freizeitaktivitäten ins Böhmische, deshalb plante ich im Frühjahr zunächst eine rein deutsche Streckenvariante. Da inzwischen aber wieder Touren durch unser Nachbarland möglich sind, kombinierte ich diese Strecke mit einem im Herbst vergangenen Jahres erstellten Track. Daß ich auf der tschechischen Seite des Erzgebirges sogar besser über Böhmisch Einsiedel (Mníšek) / Deutscheinsiedel zum Schwartenberg gelangt wäre, ist mir aber erst im Nachhinein klar geworden.
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| Rauschenbach unterhalb der gleichnamigen Talsperre (Aufnahmeort) |
Leider gab es aufgrund des schönen Wetters in den Hochlagen des Erzgebirges eine ganze Menge Ausflügler auf vier und zwei Rädern. Vor allem die unzähligen Motorradfahrer nervten mich. Auch etliche Autofahrer hatten sich den Schwartenberg als Ziel ausgesucht, denn eine öffentliche Straße führt bis zum Gipfelplateau. Von hier konnte man zwar sehr schön in alle Himmelsrichtungen blicken, doch mir vergällte der Kraftverkehr und der damit verbundene Lärm so ziemlich die Freude daran. Auch der kalte, kräftige Wind vertrieb mich bald wieder vom höchstgelegenen Parkplatz der Umgebung. Der Schwartenberg selbst mit seinem markanten Gebäude sieht nur aus der Ferne eindrucksvoll aus.
Auf dem Rückweg kamen noch einige Anstiege mit Höhendifferenzen bis knapp 100 Hm. Nach meinem letzten Wechsel zwischen den Routenverläufen der beiden ursprünglich geplanten Touren stellte ich dabei fest, daß sich die Tour tatsächlich zu einem Langen Kanten erweitern ließ. Im Kopf immer mögliche Strecken(längen) durchrechnend, landete ich schließlich erneut bei Constappel im Elbtal. Zu fortgeschrittener Stunde war auf dem Elberadweg nicht mehr viel los. Nur der teilweise böige Gegenwind ärgerte mich noch ein wenig, bis ich gegen 19.45 Uhr zuhause einrollte. 16 Stunden liegen derzeit zwischen Sonnenauf- und -untergang.
Diese Zeitspanne habe ich voll ausgereizt.
23. Mai 2021
Kraftausdauer
Einmal mehr lag die Wetterprognose für meine Urlaubswoche nahezu komplett daneben. So schlecht, wie angekündigt, wurde es nämlich gar nicht. Jedenfalls konnte ich mich in meiner Urlaubswoche ordentlich austoben.
Zur weiteren Vorbereitung auf ein (hoffentlich) zur Sommersonnenwende stattfindendes Großprojekt hatte ich mir diesmal eine Art Dauerbelastungstest ausgedacht, denn zu Beginn der Saison laborierte ich ja noch an meinen Schulter- und Handgelenkem, teilweise sogar am rechten Ellenbogen. Nach der Intensivierung meiner sportlichen Aktivitäten im Handbike ist das allerdings kein Thema mehr. Die Bestätigung dafür erhielt in den vergangenen drei Tagen.
Am Donnerstag zog ich meine Bahnen im südlichen Elbsandsteingebirge, wobei dabei auch wieder ein kurzes Stück durch tschechische Lande auf dem Tourenplan stand. Nur die Fahrt auf das Dach des Elbsandsteingebirge, den Hohen Schneeberg (Děčínský Sněžník), ersparte ich mir. Immerhin hakte ich an diesem Tag wieder einmal mit der Direktverbindung Berggießhübel - Hellendorf (s. Track vom 20.05., km 18,3 - 23,4) eine Strecke ab, die ich wegen des giftigen Anstiegs sowie der vielen Autos (für den Kraftverkehr ist das die Hauptstraße zum Grenzübergang Bahratal) sonst eher meide. Auch von der Rampe hinauf durch Porschdorf (s. Track vom 20.05., km 66,2 - 67,2) bin ich kein großer Fan, sie dient mir jedoch als wichtiger Leistungsmesser bzw. als Scharfrichter nach längeren Touren.
Freitags sollte es dann etwas ruhiger zugehen. Prinzipiell traf das auch zu, aber vor allem deshalb, weil ich die letzten 40 km nur noch flach auf dem Elberadweg rollte. Als ich diesen in Constappel nach 80 km erreichte, standen jedoch auch schon rund 1050 Hm zu Buche. Unterwegs war ich dabei außerplanmäßig noch über den Landberg gefahren, denn die Aussicht von der Gipfelstraße (s. Track vom 21.05., km 57,1 - 59,2) in Richtung Norden ist bei klaren Sichtverhältnissen ebenfalls sehr schön.
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| Die Schmorsdorfer Linde (Aufnahmeort) |
Zum Abschluß meines dreitägigen Belastungstests auf dem Handbike begann ich gestern morgen zunächst ziemlich entspannt auf dem Elberadweg. Nachdem ich dem morgendlichen Regen den Vortritt gelassen hatte, kam ich bis zum Abzweig aus dem Kirnitzschtal nach Sebnitz sehr flott voran. Die nun folgenden Anstiege brachten mich trotz der beiden vorangegangen Touren jedoch nie an meine körperlichen Belastungsgrenzen, obschon ich dann auf dem Rückweg mit erheblichen Gegenwind klarkommen mußte. Lediglich während des kurzen Abstechers auf die Prinz-Friedrich-August-Höhe mußte ich am steilsten Abschnitt mal kurz pausieren. Vom bewaldeten Gipfel gibt es übrigens keinen Ausblick - dafür müßte man schon auf den Aussichtsturm steigen. Trotzdem weiß ich nun, wie es dort oben aussieht, nachdem ich jahrelang immer nur vorbeigefahren bin.
Kurz vor dem Ende des Triples drohte mir noch ein kurzer, heftiger Schauer - doch den überstand ich geschützt im Unterstand einer Bushaltestelle. Ansonsten war ich an diesen Tagen durch nichts aufzuhalten.
Das macht Mut für Kommendes.
Track der Handbiketour vom 20.05.2021
Track der Handbiketour vom 21.05.2021
Track der Handbiketour vom 22.05.2021
19. Mai 2021
Nasser Morgen
In meiner Urlaubswoche hätte ich gern stabileres Wetter. Doch gestern begann der Tag mit viel Regen, der mich sogar noch nach 9.00 Uhr für eine halbe Stunde in Rathen unter dem schützenden Dach eines Pavillons auf den Elbwiesen festnagelte.
Trotzdem hatte diese Zwangspause zu Beginn auch ihr Gutes: ich traf dabei nämlich einen mir gut bekannten Radsportler, der dort auf dem Heimweg von der Arbeit ebenfalls auf Wetterbesserung wartete. Wie der Zufall es wollte, kamen wir beim Schwatz auf einen berühmten Langstreckenklassiker zu sprechen, und so konnte ich von ihm wertvolle Details erfahren. Das wird mir ganz sicher noch nützen ...
Mit den letzten Regentropfen ging es dann endlich richtig los, wobei ich meine ursprünglich geplante Tour aufgrund der unsicheren Witterung sowieso schon längst begraben hatte. Immerhin wurde es nun immer schöner, so daß ich schließlich im Laufe des Tages fast auf die gleiche Streckenlänge kam.
Natürlich war wieder ein Abstecher ins Nachbarland dabei. Nach der steilen Abfahrt von Schneeberg (Sněžník) - die zu meiner Freude inzwischen eine ganz neue, perfekte Asphaltdecke erhalten hat - fuhr ich allerdings nur meine "persönliche Rennstrecke" nach Tetschen (Děčín) zurück ins Elbtal und dort längs des Flusses weiter nach Sachsen.
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| Die Sense im Tiefen Grund auf einem Felsen unmittelbar am rechten Straßenrand - mittels digitaler Nachbearbeitung etwas hervorgehoben (Aufnahmeort) |
Immer noch hielt das Wetter, sodaß ich meinen Rückweg noch bis Neustadt ausweitete. Denn abgesehen vom ungemütlichen Start war es ein wettermäßig nahezu perfekter Tourentag. Das konnte ich früh jedoch leider nicht wissen, auch hatte die Prognose etwas ganz anderes angekündigt.
Vielleicht war ich deshalb am Abend umso zufriedener.
17. Mai 2021
Chaos interruptus
Da haben doch die Leute, welche sich selbst als Volksvertreter bezeichnen, entschieden, daß die Grenzen zu den Nachbarländern wieder auch für touristische Zwecke passiert werden dürfen. Ganz plötzlich und ohne nachvollziehbare Gründe, die es ja sowieso nie gab. Es wird Zeit, daß dieses Regime von ein paar vernunftbegabten Politikern abgelöst wird (damit sind schon mal die Biophantasten draußen) - aber schließen sich Vernunft und Politik nicht regelmäßig gegenseitig aus?!
Natürlich ging es gleich am Sonnabend gemeinsam mit meinem tschechischen Kameraden Lád'a auf die Piste, und zwar in meiner vielgeliebten zweiten Heimat. Es war ein großartiges Gefühl, sich nach mehr als einem halben Jahr wieder von Angesicht zu Angesicht zu begegnen und mit dem Rad durch das tschechische Grenzgebiet zu streifen. Das habe ich viel zu lange vermißt!
Nach dem Warmfahren im südlichen Elbsandsteingebirge holte mich Lád'a schließlich kurz vor Rainwiese (Mezní Louka) ein. Danach erwarteten uns noch viele Anstiege, dafür aber auch einige meiner Lieblingsstrecken. Die inzwischen durchgängig perfekt asphaltierte Radtrasse von Hohenleipa (Vysoká Lípa) über die Kreuzung an den Balzhütten (Na Tokáni) zur Daubitzer Straße (s. Track vom 15.5., km 52,4 - 62,4) ist dabei eine ganz besondere Empfehlung. Nach unserer kurzen Stipvisite bei einem gemeinsamen Radlfreund in seinem Wochenendhäuschen (chalupa) in Daubitz spendierte Lád'a Kaffe und Torte in Schönlinde (Krásná Lípa). Köstlich!
Mein Kamerad begleitete mich dann bis Königstein, denn auch die Tschechen dürfen nun wieder ohne triftige Gründe nach Deutschland. Während er auf dem Rückweg noch etliche Kilometer und viele Höhenmeter vor sich hatte - schließlich mußte er aus dem Elbtal von ca. 110 m NHN bis auf rund 700 m NHN oberhalb von Schönwald (Krásný Les) in den Ausläufern des Osterzgebirgskamms klettern - rollte ich ganz entspannt am Fluß entlang nachhause.
Sonntags hatte ich mich mit Christiane verabredet. Bisher waren wir nur gemeinsam im Schnee unterwegs, in diesem Jahr letztmalig sogar nach Ostern. Aber da existiert ein (bisher geheimes) Großprojekt von uns dreien (Christiane, Lád'a und ich), für welches es nützlich erscheint, die Fahrweise des jeweils anderen kennenzulernen, um darauf aufbauend eine Durchführungsstrategie zu entwickeln. Eine gründliche Organisation ist wichtig für den Erfolg!
Wie schon im Schnee, war Christiane auch auf dem Rad nicht zu bremsen. Ich denke, Lád'a und Christiane werden leistungsmäßig sehr gut miteinander harmonieren, ich bummele eben etwas hinterher. Aufgrund des etwas gemäßigteren Höhenprofils mußte Christiane aber gestern nicht zu häufig und lange warten, obwohl ich schon etwas vom Vortag angenagt war. Dafür hatte ich extra eine recht kurzweilige Strecke zusammengestellt, die uns erst linkselbisch, später auf der anderen Elbseite meist auf verkehrsarmen Straßen und Radtrassen bis Meißen und Moritzburg führte.
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| Von der Boselspitze schweift der Blick nach Osten (Aufnahmeort) |
Über den Rest der Tour gibt es nicht mehr viel zu berichten, höchstens von einer interessanten Umfahrung des Blauen Wunders in Dresden auf der rechtselbischen Seite. Die kannte ich bisher nicht, doch vermeidet man damit auf dem Radweg zwischen Saloppe und Loschwitzer Elbufer komplett den vielbefahrenen und verkehrstechnisch unübersichtlichen Körnerplatz (s. Track vom 16.5., km 111,8 - 112,4). Auf den Elbwiesen nahe der Brücke tummelten sich Unmassen von Ausflüglern, und eine Hobbyband spielte gerade "Griechischer Wein".
Fast so, wie in alten Zeiten!
Track der Handbiketour vom 15.05.2021
Track der Handbiketour vom 16.05.2021
10. Mai 2021
Grenzen testen
Endlich warm! Ich hoffe, daß ich nun morgens bis zum Herbst nicht mehr meine Handschuhe benötige. Denn beim frühen Start am Sonnabend gehörten sie noch dazu.
An diesem Tag hatte ich mir den zweiten Langen Kanten der Woche vorgenommen. Ziel war die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit ihrem östlichen Eckpunkt Niesky. Wie bereits zu vermuten, wurde es eine relativ flache Runde. Zwar kamen anfangs einige Anstiege, doch dafür blieb auf dem Mittelstück die Anzeige der Höhenmeter auf dem Navi wie festgenagelt stehen. Nachdem ich das Seengebiet mit den lichten Kiefernwäldern verlassen hatte, brachte dann aber im offenen Gelände der Westwind bremsenden Ausgleich.
So schön, wie ich es mir vorgestellt hatte, wurde die Fahrt zwischen den vielen Seen hindurch dann jedoch nicht. Selbst wenn das Wasser bis fast an die Straße heranreichte, gab es nur ein-, zweimal kurze Ausblicke. Ansonsten fand ich's - wie oftmals in solch flachen Gebieten - ziemlich eintönig. Lange, schnurgerade Straßen trugen auch nicht gerade zur Abwechslung bei.
Vor Bischofswerda verpaßte ich meiner geplanten Tour eine Aktualisierung, um wenigstens noch ein paar Anstiege mitzunehmen. Außerdem konnte ich mir dadurch den Streckenabschnitt auf der ungeliebten B6 (bzw. deren begleitenden Radwegen) ersparen. Als ich schließlich wieder zuhause eintrudelte, war ich zwar ziemlich müde, aber nur wegen der kurzen Nacht. Konditionell fühlte ich mich jedenfalls nicht ausgelastet.
Somit stand für mich außer Frage, den Sonntag gleich für eine weitere Ausfahrt zu nutzen. Ein lockeres Ausrollen wurde es trotzdem nicht, dafür sorgten schon die vielen Anstiege, welche ich einen nach den anderen aneinander reihte. Schließlich ging es mir auch darum, meine gegenwärtige Belastbarkeit zu testen. Mein Leitspruch dabei: "Bis es wehtut, und dann noch ein Stückchen!" Das handhabe ich nicht etwa so, weil ich masochistisch veranlagt bin. Vielmehr schaffe ich mir damit (vor allem im Kopf) die notwendigen (mentalen) Reserven, welche ich dann, wenn es wirklich darauf ankommt, als letztes Aufgebot in die Schlacht werfen kann. Allein das Wissen darum, noch einen Trumpf im Ärmel zu haben, bewirkt nicht selten Wunder!
Genervt haben mich gestern auf meiner Tour durch das Elbsandsteingebirge wieder die unzähligen Schönwetter-Mofafahrer. Hatte ich zu Zeiten, als es diese euphemistisch als "E-Bike" bezeichneten Monstrositäten noch nicht gab, im bergigen Umland die Straßen und Forstwege für mich nahezu allein - wenn mir nicht gerade ein Gleichgesinnter begegnete - so bevölkert die Spaß-ohne-Anstrengung-Fraktion inzwischen auch die einst gerade wegen ihrer Abgeschiedenheit so idyllischen Orte. Zwar sind für mich solche Fahrer in der Regel Luft, doch leider kann man sie eben nicht immer ignorieren. Zumal dann, wenn aufgrund der ungehinderten Ausbreitung dieser Spaßbürger immer mehr Wege und Forststraßen für Radler gesperrt werden. In meiner Heimat ist das zwar noch nicht der Fall, aber die Mountainbiker in den Alpen können davon sicher schon ein Lied singen ...
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| Blick vom Burchenbüchel bei Reinhardtsdorf in Richtung Rauschenstein (Aufnahmeort) |
Im Kirnitzschtal erwartete mich der nächste Aufreger. Ich ärgere mich jedensmal erneut über diese rücksichtslosen Zeitgenossen, die überall ihre Autos abstellen - auch dort, wo es keine Parkplätze gibt und es eigentlich aufgrund gar nicht möglich ist. Daß damit der Straßenrand und die Natur zerstört werden, interessiert sie offensichtlich überhaupt nicht. Aber bis fast zum Mittag schlafen ... Außerdem mußte ich feststellen, daß das kleine Sträßchen vom Lichtenhainer Wasserfall im Kirnitzschtal zum Ort hinauf (s. Track vom 09.05., km 69,4 - 70,9) inzwischen scheinbar nicht mehr für den öffentlichen Kraftverkehr gesperrt ist. Nachdem mir dort zwei Autos entgegengekommen waren, stellte ich verwundert fest, daß die entsprechenden Verkehrsschilder tatsächlich weg und die Mittelpfosten auf beiden Seiten demontiert sind. Ich hoffe, das liegt nur an den umfangreichen Holzarbeiten und ist zeitlich begrenzt. Hier sollten Nationalparkverwaltung sowie Anliegerkommunen aktiv werden, nicht - wie geschehen - bei Einheimischen, die mal ein paar Pilze am Wegesrand sammeln!
Die Belohnung hob ich mir am Sonntag für den Schluß auf. Da besuchte ich Christiane und ihre Kameraden von der Bereitschaft Großenhain, die Dienst in der Bergwachthütte Rathen im Amselgrund schoben. Carsten, den ich ebenfalls von den diesjährigen Skitouren kenne, hatte extrem leckeren Apfelkuchen gebacken, dazu gab's Kaffee. Es war eine wirklich entspannte Truppe, und beim Kaffeeschwatz verging die Zeit wie im Fluge. Schöne Erinnerungen - auch an abenteuerliche Einsätze - wurden wieder wach, denn ich selbst habe ebenfalls genügend ehrenamtliche Dienstwochenenden in der Bergwachthütte Bielatal erlebt.
Heutzutage stelle ich mich anderen Herausforderungen.
Track der Handbiketour vom 08.05.2021
Track der Handbiketour vom 09.05.2021






